So wird der UNI-MMC-Datenlogger eingesetzt:

 

 

1. Konfiguration: Einstellen der Parameter z.B. Schnittstellenparameter, Zeitstempel, usw.

2. Aufzeichnung: Durchführen der Aufzeichnung

3. Auswerten: Visulaisierung und Speicherung der aufgezeichneten Daten

Datenauswertung des UNI-MMC-Datenloggers I

Speichern im ASCII File:
Die aktuelle Aufzeichnung kann im ASCII File gespeichert werden. Die entstehenden ASCII files können anschließend in einem Texteditor Ihrer Wahl geöffnet werden.

Speichern im BIN file:
Soll lediglich der empfangene und gesendete Datenstrom ohne Zeitstempel und sonstigen Angaben gespeichert werden, so kann BIN gewählt werden.

Speichern im UD1 Format:
Aufzeichnungen können im UniDatenlogger1 Format gespeichert werden. Die entstehenden Log-Files (Dateierweiterung UD1) können jederzeit, so wie das File LOGFILE.DAT einer MMC, mit dem Anzeigetool "UD1_View.exe geöffnet werden.

Hardware

  • Die Speicherung der empfangenen Daten erfolgt in einer MMC-Flash-Karte nach dem Ringpuffer-Prinzip. Dies bedeutet, dass im Falle eines Datenüberlaufs, die ältesten Daten zu Gunsten neuerer Daten gelöscht werden.
  • In der Professional-Version ist der Datenlogger auch in der Lage Datenblöcke an die Datenquelle zu senden, z.B. um die Datenquelle zu veranlassen bestimme Daten auszugeben.
    Speicherformat
  • Der Datenlogger verwendet ein modifiziertes FAT16 Format, welches von handelsüblichen PCs zwar problemlos gelesen, jedoch nicht geschrieben werden kann.
  • Es können MMC-Karten bis max 512 MByte Speicherkapazität eingesetzt werden.
  • Alle Aufgezeichneten Daten sind in einer speziell erstellten Datei auf der MMC-Karte gespeichert. Dies gewährleistet eine geschwindigkeitsoptimierte Aufzeichnung ohne Fragmentierung des Datenträgers. Zum Auslesen dieser Daten wird die mitgelieferte Software verwendet.
  • Starten neuer Aufzeichnungen erfolgt nach dem Einschalten der Versorgungsspannung bei eingelegter MMC, anlegen eines gültigen RS232-Pegels oder der Kommunikation nach einer Pause.
    Funktionen sind Konfigurierbar.
  • Das Schreiben auf die MMC-Karte ist nur in Blöcken zu je 512 Byte möglich. Damit bei kurzfristig hoher Buslast Daten gepuffert werden können, ist dem Enkoder ein 32Kbyte FIFO nachgeschaltet.
  • Verhalten bei Überlast: Im Falle eines Überlaufs des FIFO-Puffers auf Grund von zu hoher Datenlast wird der gesamte FIFO-Inhalt gelöscht (32 kByte) und eine Überlauf-Kennung auf die MMC-Karte geschrieben, danach wird die Aufzeichnung wieder fortgesetzt.
  • Entstehung eines Überlaufs:
    Ist die anfallende Datenmenge/Zeit dauerhaft größer als die maximale Speichergeschwindigkeit der MMC-Karte kommt es zum Überlauf.
    Dies kann passieren wenn viele Optionen konfiguriert sind da dies die Abspeicherung von zusätzlichen Daten bewirkt.

Blockschaltbild UNI-MMC-Datenlogger I

Blockschaltbild UNI-MMC-Datenlogger

Aufzeichnen von Zeitstempeln:

Zusätzlich zu den über die seriellen Schnittstellen des Datenloggers empfangenen Daten können Zeitstempel mitaufgezeichnet werden, die eine spätere zeitliche Einordnung des Datenempfangs erlauben.

  • Periodisches Einfügen von Zeitstempeln
  • Zyklus Zeit Stempel (Cyclical time stamp) (=Zeitlicher Abstand zwischen zwei Zeitstempeln): 10 ms, 1s, 1min, 1h
  • Blockgrenzenerkennung: Einstellbare Erkennungszeit wenn Daten nicht empfangen wurden. Erkennt diese als Block.

Konfigurationsmöglichkeiten

Konfigurationsmöglichkeiten im Überblick:

  • Auswahl des COM-Ports
  • Eingeben eines Kundennamens
  • Sprachbereiche Englisch und Deutsch. (Betrifft alle Dialoge in der Anwendung)
  • Kanal 1 und 2 aktiv und deaktiv
  • Einstellbare Baudraten: 4800, 9600, 14400, 19200, 28800, 38400, 57600, 
                                          76800, 115200
  • Parität: Keine, ungerade, gerade
  • Datenbits: 5, 6, 7, 8;
  • Stoppbitanzahl: 1 oder 2;