Die Logikanalysatoren PA20 und PA40 sind, in Kombination mit einem Standart-PC, vollausgestattete Hochleistungstools zur Fehlerbeseitigung und Leistungsüberprüfung von digitalen Schaltkreisen. Mit ihren 128K Abtastspeicher sind die Logikanalysatoren PA20 und PA40 die beste Wahl, wenn große Mengen von Daten abgetastet und analysiert werden müßen.
Die PA20 und PA40 Logikanalysatoren können in zwei verschiedenen Modi arbeiten: im Timingmodus und im Statemodus.
Der Timingmodus ist nützlich wenn die Eingangsdaten mit einer konstanten Rate innerhalb eines begrenzten Zeitraums aufgezeichnet werden sollen. So wird auf der X-Achse des Waveformdisplays die Zeit und auf der Y-Achse der logische Status angezeigt.
Der Statemodus bietet stattdessen eine externe Sample-Clock, sowie die Fähigkeit der Synchronisation von gesammelten Daten mit Statusübertragungen, die während dem Test im Schaltkreisauftreten.
Die Logikanalysatoren PA20 und PA40 beherrschen umfangreiche Triggereinstellungen wie Edge Trigger(Flankentrigger), Pattern Trigger(Bitmuster) und Advanced Trigger(kombinatorisch) um gespeicherte Daten zu triggern, die bei speziellen Ereignissen benötigt werden. Damit ist gezieltes Debuggen während des Testens der Schaltkreise möglich.
Die Logikanalysatoren PA20 und PA40 erlauben ihnen die Gruppierung von Eingangskanälen in Bus-Items. Die Benutzerschnittstelle zeigt die abgetasteten Daten unter Berücksichtigung der von ihnen vorgenommenen Gruppierungen der Eingangskanäle an. Durch die Reihenfolge, in der die Eingangskanäle einen Bus bilden, wird der numerische Wert des Bus, der auch von dem Analysator angezeigt wird, bei jedem Sampling festgelegt.
Die Analysatoren PA20 und PA40 bieten zusätzlich eine Reihe von seriellen Datenanalysen---Algorithmensets für spezielle Analysen von frisch abgetasteten Daten. Bei Bestimmung eines Items als eine der drei verfügbaren Funktionen (asnychroner serieller Kanal, generischer synchroner serieller Kanal, I2C-Bus), zeigt die Benutzerschnittstelle automatisch den passenden Serial Character oder die Packet Characteristics an. Auf all diese Funktionen kann durch eine benutzerfreundliche aber dennoch vielseitige Benutzerschnittstelle zugegriffen werden. Diese läuft unter Windows 9x/ME/NT/2000/XP. Zusätzlich wird für ihre eigenen Programme eine Schnittstellenbibliothek(DLL) geboten(optional), so dass sie auf diese mit dem Analysator darauf zugreifen können.

Die Logikanalysatoren PA20 und PA40 werden in Kombination mit einer herkömlichen und leistungsfähigen Benutzerschnittstelle genutzt. Diese ermöglicht die volle Kontrolle über die Fähigkeiten des Geräts. Um optimales Debuggen zu ermöglichen sind zwei verschiedene Ansichten(ein Waveform- und ein Listingfenster) der abgetasteten Daten verfügbar.
Das Waveformfenster stellt die abgetasteten Daten grafisch dar. Die Eingangskanäle werden zur sinnvollen Repräsentation in benutzerdefinierbare Items gruppiert. Zwei Cursors(Cursor 1 und Cursor 2) stehen zur Datenmessung zur Verfügung. Desweiteren kann die Triggerposition mit dem Triggercursor eingestellt werden. Die Einstellung der Cursorposition erfolgt entweder über die Pfeilcursors oben im Waveformfensters, oder über die rechteckigen Cursors unten. Die ersteren erlauben eine Feinabstimmung der in der Fensterbreite angezeigten Daten, die letzteren schnelle Einstellungen im ganzen Abtastspeicher. Zusätzlich ermöglicht das Listingfenster eine alternative Präsentation der gesammelten Daten. Statt als grafische Waveform werden die gersammelten Daten als Liste numerischer Logikwerte angezeigt.
Das Control Box panel ganz rechts im Hauptfenster der Benutzerschnittstelle beinhaltet die am häufigsten benutzten Befehle, wie den T/Div- oder Zoomknopf, die Run/Stop/Single-Befehle, die Triggermodusauswahl(Auto/Normal), die Flankentriggerdefinition, etc. Die Änderung der Itemeigenschaften, die Neuanordnung der Items, die Bewegung des Cursors mit der gewünschten Präzision, das Starten und Stoppen des Abtastens, die Einstellung der Triggerkonditionen und andere Standartbefehle: das alles ist nur einen Klick entfernt.
Ein Item ist eine logische Gruppierung die definiert wird um die Eingangskanälemit ihren Systemfunktionen während des Tests zu verknüpfen. Jedes Item gruppiert einen oder mehrere Einganskanäle in ein einzelnes logisches Entity---einen generischen Kanal, einen Bus , eine asynchronischen seriellen Kanal, einen generischen sysnchronen Kanal oder einen I2C-Bus. Serielle Items werden speziell analysiert um statt der logischen Ebene ihrer Linien die von ihnen übermittelten Daten anzuzeigen.
Ein generischer Kanal-Item ist ein Item, das aus nur einem Eingangskanal besteht. Es wird im Waveformfenster logische Standardwaveform dargestellt. Busdefinitionen erlauben Ihnen einen oder mehrerre Eingangskanäle in ein Item zu gruppieren. Der Analysator wird die abgetasteten Daten anzeigen, indem er Eingangskanäle so gruppiert wie es vorher eingestellt wurde. Busitems werden am besten zur Analyse der Daten und Adressbuses von Mikroprozessoren eingesetzt - und allgemein, wenn eine Reihe von Eingaben zur sinnvollen Darstellung zusammengefasst werden soll.
Die "Display as"-Einstellung legt die Art der Daten renderung im Waveformfenster fest. Bei der Auswahl von "Numeric" werden dei Quellkanäle wie festgelegt gruppiert und die Werte des Bus als Zeichenfolge im spezifizierten Ausgabeformat(binär, hexadezimal, oktal, dezimal oder ASCII) angezeigt. Wenn "Graphic" ausgewählt ist werden die Werte die der Bus bei jedem Sample an nimmt mit graden Linien verbunden. Diese Darstellung ist zum Beispiel nützlich wenn sie die Ausgabe eines parallelen A/D-Konverters anzeigen lassen.
Die Asynchrone serielle Kanaldefinition erlaubt Ihnen für einen Eingangskanal asynchrone serielle Analyse anzuschalten. Sie können mit einem asynchroner-serieller-Kanal-Item zum Beispiel eine R-232-Zeile debuggen. Die Definition eines Items als asynchroner- serieller-Kanal-Item veranlasst den Analysator zu einer speziellen Analyse des Items(basierend auf Baudrate, Datenbits, Paritätbit und Stopbits und den Polaritätseinstellungen die sie festlegen). Die möglichen Werte der Baudraten-Einstellung liegen zwischen 110 und 115200 BPS. Die Einstellungen der Datenbits reichen von 4 bis 12, während die der Stopbits 1.0, 1.5 und 2.0 sein können.
Die generische synchrone serielle Kanaldefinitione erlaubt ihnen für eine Gruppe von Eingangskanälen die synchrone serielle Analyse einzuschalten. Die Definition eines Items als generische synchronen Kanal veranlasst den Analysator zu einer speziellen Analyse dieses Items(basierend auf der serial clock source und anderen von ihnen vorgenommenen Einstellungen). Generische-synchronische-Kanal-Items sind zum Beispiel beim Testen von SPI communication lines nützlich.
Die I2C-Busdefinition erlaubt ihnen für eine Gruppe von Eingangskanälen die I2C-Busanalyse zu nutzen. Die Definition eines Items als I2C-Bus-Item veranlasst den Analysator zu einer speziellen Analyse des Items(basierend auf der seriel clock source und anderen von ihnen vorgenommenen Einstellungen). Die Analyse startet von der Triggerposition. Daraus resultiert, dass jedes I2C-Buspaket automatisch erkannt und angezeigt wird. Jede Komponente eines I2C-Buspakets(Start- und Stopbedingungen, Bestätigungen und schreib/lese-Signale, Adresse, und Datenfeld) wird erkannt und passend ausgegeben.
Lieferumfang
